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Expertenrat zum anlagebedingten Haarausfall des Mannes

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Thema: AGA
2021-01-22
Autor:
Fragesteller
Sehr geehrter Herr Dr. Schwichtenberg,

Ich beziehe mich auf eine Ihrer Antworten (siehe unten), und möchte gerne folgendes rückfragen:

Wenn bei älteren Patienten - also ab 41 Jahren - keine Studien vorgenommen wurden, muss nicht davon ausgegangen werden, dass Propecia bzw. Finasterid ab 41 Jahren nicht mehr gleich wirksam ist? Das Testosteron sinkt ja bekanntlich mit zunehmendem Alter, daher sollte der genetische Druck auch nicht mehr so stark sein. Demnach müsste Finasterid die Haarpracht auf jeden Fall stabilisieren, interpretiere ich das richtig?

Besten Dank für Ihre Expertenberatung,
Viele Grüsse aus der Schweiz.

"die Studien zu Finasterid gegen anlagebedingten Haarausfall haben ältere Patienten nicht eingeschlossen. Daher gibt es für diese auch keine Zulassung. In der 5-fachen Dosierung wird Finasterid gerade bei älteren Männern gegen Prostatavergrößerung eingesetzt. Hinsichtlich der unerwünschten Wirkungen wird man sich also weniger Sorgen machen müssen. Eher ist die Frage, ob auch im höheren Lebensalter der gewünschte Effekt eintritt. Eine Reduktion der Dosis löst daher das Problem nicht. Ob 17-alpha-Estradiol den Haarstatus erhalten kann, ist wissenschaftlich nicht ausreichend geklärt."

Ihr Dr. Uwe Schwichtenberg
Dr. Uwe Schwichtenberg

Experte
Beiträge:671
2021-01-24

Sehr geehrter Fragesteller


dies wäre eine mögliche Spekulation, für die der wissenschaftliche Beweis leider fehlt.


Ihr Dr. Uwe Schwichtenberg

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