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Aktuelles

"Aktion Boxenstopp für Männerhaar" vom 1. bis 3. Juli in Köln beim CSD

30. Juni 2005 - Dr. Jens Meyer

Vom 1. bis 3. Juli gibt es in Köln beim Christopher Street Day am Stand der "Aktion Boxenstopp für Männerhaar" nochmals die Gelegenheit einer Beratung zum Thema Haarausfall. Im Rahmen der am 1. April am Berliner Sony Center gestarteten Aktion (wir berichteten) ist es möglich, sich anhand eines Portraitfotos und einiger persönlicher Daten vom „Haarsager“ am Computer das Glatzenrisiko errechnen und zeigen zu lassen, wie es in zehn oder zwanzig Jahren auf dem Kopf aussehen könnte. Zudem besteht die Möglichkeit, sich vor Ort von einem Dermatologen über die Behandlungsmöglichkeiten informieren zu lassen. Der Boxenstopp-Stand ist am Freitag ab 16.00 Uhr und am Samstag und Sonntag ab 11.00 Uhr geöffnet und ist in der Straße "Obenmarspforten" in der Kölner Altstadt zu finden.

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Regaine ab 15. Juli ohne Rezept erhältlich

22. Juni 2005 - Dr. Jens Meyer

Die Präparate Regaine Frauen (Minoxidil 2%) und Regaine Männer (Minoxidil 5%) zur Behandlung des anlagebedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) werden ab dem 15. Juli 2005 auch ohne Rezept in den Apotheken erhältlich sein. Aufgrund der unterschiedlichen Preisspannenverordnungen für verschreibungspflichtige bzw. frei verkäufliche (OTC) Arzneimittel ändert sich voraussichtlich beim Präparat Regaine Männer 3x60ml auch etwas der Preis. Allerdings handelt es sich bei allen OTC-Preisen um "Preisempfehlungen", so dass dieser von Apotheke zu Apotheke variieren kann.

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Behandlung von unerwünschtem Haarwuchs bei Frauen

17. Juni 2005 - Dr. Jens Meyer

Auf der 43. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) im April 2005 berichtete Fr. Prof. Ulrike Blume-Peytavi von der Klinik für Dermatologie an der Charite in Berlin über das Thema "Unerwünschter Haarwuchs bei Frauen - Neue Behandlungsmöglichkeiten".

Im Alter von 18 - 45 Jahren sind ca. 2-10% der Frauen von Hirsutismus, ca. doppelt soviel von einer Hypertrichose betroffen. Als Hypertrichose bezeichnet man eine vermehrte Behaarung an Lokalisationen, die nicht dem männlichen Behaarungsmuster entsprechen. Hirsutismus nennt man eine dem männlichen Behaarungsmuster entsprechende Körper- und Sexualbehaarung bei der Frau, also Wachstum von Haaren z.B. im Oberlippen- und Kinnbereich, zwischen den Brüsten und um die Brustwarzen, an den Schultern, an den Oberschenkelinnenseiten, an der Mittellinie des Bauches und eventuell den Zehenrücken. Ob es sich dabei um Ausdruck einer eventuell medikamentös zu behandelnden Erkrankung oder lediglich um ein kosmetisches "Problem" handelt, muss im Einzelfall geklärt werden, wie in der Rubrik Erkrankungen und Behandlung auf dieser Website näher erläutert wird.

In ihrem Vortrag betonte Fr. Prof. Blume-Peytavi, dass in der äußerlichen Behandlung unerwünschter Behaarung vor allem den "sichtbaren" Regionen wie dem Gesicht eine besondere Rolle zukommt. Gängig seien hier die Eigenbehandlungen mit Rasur, Wachsepilation und die Verwendung von Haarentfernungscremes. Der Nachteil dieser Methoden liege jedoch darin, dass nach kurzer Zeit ein Wiederwachstum zu verzeichnen sei und Irritationen der Haut häufig sind. Die Elektrokoagulation, also das Entfernen von Haaren mit der elektrischen Nadel, bringe zwar ein längerfristiges Resultat, die Anwendung sei jedoch durch Schmerzhaftigkeit und viel Zeitaufwand begrenzt. Mit einer Laserbehandlung könne eine deutliche Reduktion des Haarwachstums erreicht werden, so die Referentin. Geeignet zur Laserbehandlung seien allerdings nur dicke und dunkle Haare.

Ein relativ neues Verfahren zur Behandlung verstärkter Behaarung an Oberlippe, Wangen und Kinn ist die Creme mit dem Wirkstoff Eflornithin (Handelspräparat Vaniqa). Der Wirkstoff Eflornithin hemmt das Enzym Ornithindekarboxylase, das die Reaktion von Ornithin zu Putrescin katalysiert. In zwei großen randomisierten und plazebokontrollierten Studien an insgesamt 596 Frauen mit verstärktem Haarwachstum im Gesicht konnte gezeigt werden, dass zweimal täglich äußerlich aufgetragene Eflornithin-Creme in der Lage ist, das Haarwachstum zu hemmen. Zu der neuen Behandlungsmöglichkeit mit Vaniqa Creme stehen bereits ausführliche Informationen in der Rubrik Erkrankungen&Behandlung bereit.

Ergänzend dazu berichtete Fr. Prof. Blume-Peytavi über die Möglichkeit einer kombinierten Anwendung von Vaniqa Creme und gepulstem Dioden-Laser. In einer über 6 Monate andauernden Anwendungsbeobachtung war die Kombinationsbehandlung einer alleinigen Lasertherapie überlegen. Vaniqa könne darüber hinaus auch bei hellen und grauen Haaren angewendet werden, bei denen eine Laserbehandlung nicht in Frage kommt. Abschließend empfahl die Referentin, bei der Anwendung von Vaniqa 15 Minuten zu warten, bevor andere Cremes im Gesicht aufgetragen werden.

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Universitäten Düsseldorf und Bonn suchen weiterhin Teilnehmer für Studie

9. Juni 2005 - Dr. Jens Meyer

Veränderungen im Bauplan für den Androgen-Rezeptor können an der frühen Glatzenbildung beteiligt sein (wir berichteten). Bonner und Düsseldorfer Forscher vermuten, daß es aber noch weitere Gene gibt, die an dem Haarausfall beteiligt sind. Für ihr Forschungsprojekt suchen die Wissenschaftler um Professor Markus Nöthen vom Life & Brain Zentrum der Universität Bonn und PD Dr. med. Roland Kruse von der Universitätshautklinik Düsseldorf jetzt noch weitere Männer unter 40 mit weit fortgeschrittenem Haarausfall. Günstig sei auch, wenn ein Bruder ebenfalls frühzeitig eine Glatze bekommen hat und wenn die Eltern zur Entnahme einer Blutprobe bereit wären. Natürlich wird den Teilnehmern der Studie eine Aufwandsentschädigung gezahlt.

Weitere Infos zur Studie gibt es bei: Priv.-Doz. Dr.med. Roland Kruse, Universitäts-Hautklinik Düsseldorf,Telefon: 0211/8116360, E-Mail: Roland.Kruse@med.uni-duesseldorf.de

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ÖKO-Test testet Mittel gegen Haarausfall

1. Juni 2005 - Dr. Jens Meyer

Die Zeitschrift Ökotest hat in ihrer aktuellen Ausgabe zahlreiche Haarwuchspräparate unter die Lupe genommen: "Den Betroffenen setzt Haarausfall zu. Viele fühlen sich unattraktiv, gerade junge Männer mit Stirnglatze werden für älter gehalten, als sie tatsächlich sind. Kein Wunder also, dass für Mittel gegen Haarausfall viel Geld ausgegeben wird. Allein für entsprechende Arzneimittel gingen im vergangenen Jahr nach Angaben von IMS Health knapp 70 Millionen Euro über den Apothekertresen. ÖKO-TEST hat 25 Produkte, unter anderem neun Arzneimittel, davon sechs rezeptpflichtige, 14 kosmetische Mittel sowie je eine Nahrungsergänzung und eine bilanzierte Diät, eingekauft, in die Labore geschickt und begutachten lassen ..."

Zum Bericht auf der Website von Ökotest.

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